Der Sinuslift kann im seitlichen Oberkiefer zusätzlichen Knochen für Implantate schaffen. Unterschiede, Planung, Risiken und Nachsorge im Überblick.
Warum der Kieferhöhlenboden relevant ist
Im hinteren Oberkiefer kann nach Zahnverlust wenig Knochenhöhe verbleiben. Beim Sinuslift wird der Bereich unter der Kieferhöhlenschleimhaut vorbereitet und mit geeignetem Material stabilisiert.
Interner und externer Sinuslift
Der interne Zugang erfolgt über das Implantatbett und wird eher bei kleineren Höhengewinnen genutzt. Der externe Zugang erfolgt über ein seitliches Fenster und kann bei größerem Aufbau erforderlich sein. Die Auswahl hängt vom Befund ab.
Mögliche Risiken und Warnzeichen
Zu den möglichen Komplikationen gehören Membranverletzung, Infektion, Schwellung, Blutung und ausbleibende Einheilung. Starke oder zunehmende Beschwerden, Fieber, anhaltende Blutung oder Flüssigkeitsaustritt müssen medizinisch abgeklärt werden.
Reise und Verhalten nach dem Eingriff
Druckveränderungen, Naseputzen, körperliche Belastung und Flugplanung sollten mit dem Chirurgen besprochen werden. Pauschale Fristen sind nicht für jeden Eingriff passend.
Häufige Fragen
Werden Implantat und Sinuslift gleichzeitig durchgeführt?
Darf man nach einem Sinuslift fliegen?
Braucht jeder Oberkieferimplantat-Patient einen Sinuslift?
- Schriftlichen Therapie- und Kostenplan verlangen
- Materialien, Implantatpass und Laborangaben dokumentieren lassen
- Nachsorge und Verantwortlichkeiten nach der Rückreise klären
Redaktioneller Hinweis
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Diagnose, Therapieempfehlung oder Rechtsberatung. Bei Beschwerden wenden Sie sich an eine Zahnarztpraxis.